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Ein Objekt erstellen

Ziel:
- Objektausrichtung der Automation Engine verstehen
- Ordner anlegen
- Anlegen eines Jobs

Lektion 3

Tätigkeiten und Abläufe, die Sie mit Hilfe der Automation Engine steuern, werden über sogenannte Objekte abgebildet. Dies hat immense Vorteile:

Doch welche Arten von Objekten stehen Ihnen zur Verfügung? Das Dokument zu den Objektklassen zählt alle Objekttypen auf und beschreibt in kurzen Worten, für welche Aufgaben jene dienen. Wir werden in dieser und in den folgenden Lektionen verschiedenste Objekttypen verwenden, sodass Sie einen Einblick in die Arbeitsweise der Automation Engine erhalten und auch ein Gefühl dafür bekommen, wie Sie Ihre Prozesse abbilden können.

Für unsere Beispiele wollen wir als erstes einen Ordner anlegen. Beachten Sie, dass das Anlegen, Bearbeiten und Verwalten von Objekten im Explorer vorgenommen wird.

  1. Markieren Sie jenen Ordner im Explorer, in dem Sie den neuen Ordner einfügen möchten. Enthält der Mandant noch überhaupt keine Ordner, so ist der Hauptknoten zu markieren. Dessen Name setzt sich aus der Bezeichnung des Automation Engine Systems und der Mandantennummer zusammen.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche  in der Symbolleiste. Es öffnet sich ein Fenster, in dem alle verfügbaren Objekttypen aufgelistet sind.
     Der Inhalt des Fensters "Templates" kann bei Ihnen anders aussehen, da der Administrator Einfluss auf die angezeigten Objekttypen hat.
  3. Wählen Sie den Objekttyp FOLD (Ordner) aus.

  4. Vergeben Sie für den Ordner einen geeigneten Namen.
     Um ein Objekt nachträglich umzubenennen, markieren Sie es zuerst im Explorer und drücken dann die Taste F2.

Nun werden wir einen Job anlegen, der als Basis für unsere weiteren Beispiele dient. Mit Job-Objekten können Sie Kommandos auf Rechnern oder in Enterprise Business Solutions (SAP, PeopleSoft, Oracle Applications, Siebel) ausführen. Sie werden diesen Objekttyp daher sehr häufig verwenden. Beachten Sie, dass für jede unterstützte Plattform ein eigenes Job-Objekt existiert.

  1. Öffnen Sie den gerade erstellten Ordner.
  2. Klicken Sie erneut auf die Schaltfläche  in der Symbolleiste.
  3. Wählen Sie diesmal den Objekttyp JOBS.WIN (Windows-Job) aus.
  4. Vergeben Sie wie zuvor beim Ordner einen geeigneten Namen.
  5.  Es ist äußerst empfehlenswert, Namenskonventionen für die Objekte zu verwenden!
  6. Anschließend wird das Objekt automatisch geöffnet.

Die folgende Abbildung zeigt das bisherige Ergebnis im Explorer:

Schauen wir uns jetzt den Inhalt des Job-Objektes an.

  1. Öffnen Sie mittels Doppelklick das Job-Objekt, sofern dieses nicht bereits geöffnet ist.
  2. Sehen Sie sich die einzelnen Registerkarten der Reihe nach an. Jeder Objekttyp besitzt Registerkarten, in denen eine Vielzahl von Eigenschaften eingestellt werden kann. Manche Registerkarten gibt es bei jedem Objekttyp, andere wiederum nur bei bestimmten. Lassen Sie sich nicht beirren, denn in den meisten Situationen sind die eingetragenen Standardwerte ausreichend. Nur in Spezialfällen sind sie anzupassen.
     Denken Sie daran, dass mit der F1-Taste die Automation Engine-Dokumentation an jener Stelle aufgeschlagen wird, an der die Registerkarte und ihre Einstellmöglichkeiten beschrieben sind.   
  3. Öffnen Sie nun die Registerkarte Benachrichtigung.
  4. Wählen Sie bei "Host" den Rechner und anschließend das passende Login-Objekt aus. Letzteres wird für die Anmeldung an diesen Rechner benötigt.
     Wenden Sie sich bei Fragen zu Login-Objekten an Ihren Administrator.      


     Der Inhalt der Registerkarte Attribute ist bei jeder Plattform gleich. Egal ob z/OS-Job, SAP-Job, UNIX-Job usw.
  5. Wechseln Sie auf die Registerkarte Script.
  6. Die Kommandos, die ausgeführt werden sollen, sind hier hinterlegbar. Tragen Sie einige Windows-Kommandos ein. Die folgende Abbildung zeigt hierzu ein Beispiel.

  7. Speichern Sie die Änderungen am Objekt mit der Schaltfläche  in der Symbolleiste.
  8. Schließen Sie das Job-Objekt.

 

 


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