Konfigurieren der Log-Ebene in AWI
Wenn Fehler auftreten, helfen Ihnen die Logging-Informationen dabei, sie zu beheben und die Ursache zu finden. Das AWI-Logging ist standardmäßig mit INFO als Standard-Log-Ebene aktiviert. Als Administrator mit dem Recht Diagnoseinformationen erstellen können Sie die AWI-Log-Ebene so ändern, dass mehr oder weniger Ereignisse in die Logdatei geschrieben werden.
Sie können die AWI-Log-Ebene auf zwei unterschiedliche Arten ändern:
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Über die Seite AWIManagement > Logging der Benutzeroberfläche, wie in diesem Abschnitt beschrieben
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Durch Bearbeiten der Konfigurationsdatei logback.xml, in der die Log-Ebene definiert ist (siehe logback.xml - Log-Ebenen konfigurieren)
Wichtig! Das Ändern der Log-Ebene über die Benutzeroberfläche ist nur in Mandant 0 möglich.
Ändern der Log-Ebene in AWI
Befolgen Sie die nachfolgenden Anweisungen, um die Log-Ebene in der Automic Web Interface zu ändern.
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Melden Sie sich bei Mandant 0 an und gehen Sie in der Perspektive "Administration" zu AWIManagement. Die Seite Logging wird angezeigt.
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Wählen Sie unter Logs umfassen die Log-Ebene aus, die Sie auf die Logdateien anwenden möchten.
Es gibt fünf Log-Ebenen. Die verfügbaren Log-Ebenen der von höchsten zu niedrigsten Ebene sind:
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ERROR
Fehlgeschlagene Aktion einer AWI -Komponente, von der sich das AWI nicht erholen konnte, wie z. B.
nullPointExceptionsoderclosedStreamExceptions.Nachverfolgung von Daten in der Nachricht
Keine benutzeridentifizierenden Daten. Hostnamen, andere standortspezifische Daten, Klassennamen, Objektnamen und dergleichen sind jedoch in den ereignisbezogenen Angaben enthalten. Die Nachricht enthält den vollständigen Stack-Trace.
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WARNING
Unerwartetes Verhalten einer AWI -Komponente, wie z. B. instabile Netzwerkverbindungen, die eine automatische Wiederherstellung der Verbindung des AWI, einen Wiederholungsversuch nach einem Timeout oder das Auslösen eines Workarounds für einen Bug eines Drittanbieters erfordern.
Nachverfolgung von Daten in der Nachricht
Wie ERROR-Ebene
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INFO (Standard)
Konfigurationswerte beim Anmelden oder Hochfahren von Komponenten oder globale Konfigurationsänderungen.
Nachverfolgung von Daten in der Nachricht
wie ERROR-Ebene, jedoch ohne vollständigen Stack-Trace.
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DEBUG
Benutzerspezifische Aktionen auf hoher Ebene, wie z. B. An- und Abmeldeereignisse, Benutzeränderungen (z. B. Objektbearbeitung), autorisierungsbezogene Ereignisse (z. B. erfolgreiche und fehlgeschlagene Setup-Aktionen) und wichtige Leistungskennzahlen
Nachverfolgung von Daten in der Nachricht
Benutzerinformationen (z. B. Benutzer-ID und HTTP-Session-ID) und ereignisbezogene Angaben.
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TRACE
Benutzerspezifische Aktionen auf niedriger Ebene wie Navigation, Objekt öffnen, Tastenklicks, die Nutzlast von Backend-Aufrufen, interne Anwendungsereignisse und alle Aufrufe an das Backend.
Nachverfolgung von Daten in der Nachricht
wie bei DEBUG
Hinweise:
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Ein umfangreiches Logging kann sich auf die Leistung von AWI auswirken. Wenn Probleme bei der Leistung auftreten, überprüfen Sie Ihre Log-Ebene und reduzieren Sie die Anzahl geschriebener Meldungen, indem Sie eine höhere Log-Ebene festlegen.
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Es wird empfohlen, dass Sie DEBUG nur auf Test- und Entwicklungsinstanzen und INFO nur auf Produktionsinstanzen anwenden.
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In AAKE haben Sie zusätzliche Optionen, um die Standard-Log-Ebene zu ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Container-basierte Systeme konfigurieren.
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Bestätigen Sie, dass Sie die Log-Ebene ändern möchten.
Siehe auch: