ILM-Partitionen verwalten

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Als Systemadministrator verwalten Sie die ILM-Partitionen (Information Lifecycle Management) in Ihrem System, um Daten in unterschiedlichen logischen Bereichen in der Datenbank entsprechend der Startzeit des Objekts zu speichern, um die Intervalle zu definieren, in denen sich die Partitionen ändern sollten usw.

Hinweis: Die Seite ILM ist nur im Mandanten 0 verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie unter ILM – Information Lifecycle Management.

Diese Seite beinhaltet Folgendes:

Übersicht über ILM

Beim täglichen Betrieb eines Automation Engine-Systems sammeln sich große Mengen an Report-, statistischen und Verlaufsdaten an. Eine Partitionierung der Datenbank mit ILM ist eine effiziente, schnelle und einfache Methode, um mit diesem Datenablauf umzugehen und die Objektversion ebenso zu erhalten wie die gelöschten Objektdaten. Mit ILM-Partitionen können Sie entsprechend der Startzeit eines Objekts Daten in unterschiedlichen logischen Bereichen der Datenbank speichern, Intervalle definieren, in denen die Partitionen gewechselt werden usw.

Die Partitionierung der Automation Engine-Datenbank mit ILM betrifft nur die folgenden Datentypen:

Hinweis: ILM verarbeitet keine Objektversionen oder gelöschten Objekte. Diese müssen mit Dienstprogrammen neu organisiert werden, auch wenn Sie die Partitionierung mit ILM verwenden.

Die Liste der ILM-Partitionen und deren Verlauf stehen nur zur Verfügung, wenn Sie ILM installiert und aktiviert haben. Sie müssen auch Berechtigungen für ILM-Aktionen haben, die in Ihrer Benutzerdefinition zugewiesen sind.

Mit ILM können Sie fünf Bereiche der Automation Engine-Datenbank partitionieren und pro Bereich bestimmte Partitionierungseinstellungen festlegen:

  • Statistische Tabellen (A*)
  • Report-Tabellen (R*)
  • MELD
  • XAO
  • XRO

Die Anzahl der Online-Partitionen hängt von den Einstellungen ab, die in der Variablen UC_ILM_SETTINGS vorgenommen wurden, und wird entsprechend in der Symbolleiste angezeigt. Nur eine Partition, die letzte, ist zu einem beliebigen Zeitpunkt aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter UC_ILM_SETTINGS - Einstellungen für die Partitionierung mit ILM.

Arbeiten mit ILM-Partitionen in AWI

Die Seite ILM in der Administration-Perspektive zeigt die Partitionsliste an. Diese Liste enthält alle Informationen, die für die Verwaltung der Partitionen erforderlich sind. Die folgenden Spalten werden standardmäßig angezeigt:

  • Status

    Ob die Partition aktiv oder inaktiv ist

    Die aktive Partition in immer die neueste, d. h. die mit der höchsten Partitionsnummer. Sie hat keine Max. RunID, da weiterhin neue Aktivierungen durchgeführt werden.

  • Partition Nr.

    Fortlaufende Nummer der Partition, die von der Automation Engine vergeben wird. Die höchste Nummer ist die aktive

    Staging-Tabellen (MS SQL-Server) haben grundsätzlich die Partitionsnummer 0.

  • Parent

    Es besteht die Möglichkeit, fünf Tabellenbereiche in der Datenbank zu partitionieren. Der Parent ist der Schemaname (MS SQL-Server) bzw. die entsprechende Haupttabelle in der Automation Engine-Datenbank (Oracle).

  • Filegroup/Tablespace 

    Name der Filegroup (MS SQL-Server) bzw. des Tablespace (Oracle), wo die Daten gespeichert werden.

  • Startzeit

    Zeitpunkt, zu dem die Partition mit dem Speichern von Daten begonnen hat

  • Min. RunID

    Kleinste verfügbare RunID in der Partition, d. h. die RunID der ersten Aufgabe, die darauf abgespeichert wurde

  • Max. RunID

    Höchste verfügbare RunID in der Partition, d. h. die RunID der letzten Aufgabe, die darauf abgespeichert wurde

  • Datensätze

    Anzahl der in der Partition verfügbaren Datensätze

  • Geprüft

    Die Partition wurde geprüft, und es sind kein aktiven Aufgaben gefunden worden

    Man kann Partitionen manuell prüfen (Rechtsklick auf eine Partition und Anwahl von Prüfe Partition), bzw. sie werden vor einem Partitionswechsel automatisch geprüft.

Weitere Informationen finden Sie unter Hauptseitentabellen.

In der Symbolleiste stehen standardmäßig die Schaltflächen Export und Aktualisieren zur Verfügung. Mit diesen Schaltflächen können Sie den Inhalt der Tabelle aktualisieren und als CSV-Datei exportieren, siehe Tabellen in CSV exportieren.

Nach Partitionen suchen

Große Installationen können viele Partitionen haben. Das Feld Partitionen suchen steht in der Symbolleiste zur Verfügung, und Sie können damit bestimmte Datensätze finden. Geben Sie den gesuchten String in das Suchfeld ein. Die Anwendung zeigt bereits während Sie tippen mögliche Suchbegriffe an.

Hinweis: Die Suche ist nicht kontextsensitiv.

ILM starten und stoppen

Die Variable UC_ILM_SETTINGS legt fest, wann das System zur nächste Partition wechseln soll. Sie wählen in der Symbolleiste ILM starten, um ILM zu aktivieren. Das bedeutet, dass der Server auf eine neue Partition wechselt, sobald die in der Variablen angegebene Zeit erreicht ist. Umgekehrt wählen Sie ILM stoppen, um die ILM-Partitionierung vollständig zu deaktivieren. Das bedeutet, dass ab diesem Moment kein Partitionswechsel mehr stattfindet.

Weitere Informationen finden Sie unter UC_ILM_SETTINGS - Einstellungen für die Partitionierung mit ILM.

Partition prüfen

Sie müssen überprüfen, ob eine Partition aktive Aufgaben hat, bevor Sie sie ausschalten/verwerfen, da die Daten in einer Partition später nicht mehr verfügbar sind.

Sie können Partitionen mit Hilfe der Partitionsliste in der Administration-Perspektive überprüfen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Partition und wählen Sie Partition prüfen. Die Ergebnisliste enthält Details zu den Aufgaben in der Partition. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Aufgabe, um auf die folgenden Optionen zuzugreifen:

  • Ausführungen/Child/Aktivierer-Aufgabenausführungen 

    Weitere Informationen finden Sie unter Ausführungsdaten.

  • Report öffnen

    Weitere Informationen finden Sie unter Verständnis von Reports.

  • Log-Rotation anstoßen

    Dies führt dazu, dass eine neue Logdatei geschrieben wird. Ein Dialog fordert Sie auf, Ihre Aktion zu bestätigen.

    Die Automation Engine schreibt große Mengen von Informationen in ihre Logs. Um Ihre Logdateien problemlos bearbeiten zu können, können Sie systemweite Einstellungen definieren, die zu protokollierende Informationen in kleinere Blöcke unterteilen, um auch kleinere Logdateien erzeugen zu können.

    Beispiel

    Sie können die maximale Größe der Logdatei festlegen. Sie können auch die Anzahl der Tage angeben, die vergehen dürfen, bevor eine neue Datei gestartet wird. Verwenden Sie dazu die Schlüssel CHANGE_LOGGING_DAYS und CHANGE_LOGGING_MB in der Variablen UC_SYSTEM_SETTINGS. Weitere Informationen finden Sie unter CHANGE_LOGGING-Parameter.

Partitionen löschen (Oracle)/ausschalten (MS SQL)

Durch das Löschen/Ausschalten einer Partition werden die Datensätze, die in der Partition abgelegt sind, von Ihrem System entfernt. Unterschiedliche Datenbanken verarbeiten dies auf unterschiedliche Weise:

  • Oracle: Wenn Sie eine Partition löschen, werden alle in der Partition verfügbaren Datensätze von Ihrem System entfernt. Daher wird die Partition dauerhaft gelöscht.

  • MS SQL: Wenn Sie eine Partition ausschalten, werden die Daten in der Datenbank archiviert und nicht gelöscht. Allerdings müssen Sie die Partition wiederherstellen, um Zugriff auf die Daten zu erhalten, nachdem die Partition ausgeschaltet wurde.

Nur die letzte Partition kann gelöscht/ausgeschaltet werden. Sie müssen außerdem geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie keine aktiven Aufgaben enthalten.

Sie können eine Partition aus der Partitionsliste in der AdministrationPerspektive löschen/ausschalten. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die letzte Partition und wählen Sie Partition löschen bzw. Partition ausschalten. Sie können auch die letzte Partition auswählen und im Hauptmenü auf die Schaltfläche Löschen / Ausschalten klicken. Sie werden aufgefordert, die Aktion zu bestätigen.

Wichtig! Es wird empfohlen, Ihre Daten zu sichern, bevor Sie eine Partition löschen bzw. wechseln, damit Sie eine Partition bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen können.

Weitere Informationen zum Partitionswechsel finden Sie unter ILM - Partition-Key Turnaround (Wechsel des Partitionsschlüssels).

Siehe auch: