GET_CONSOLE, GET_EVENT_INFO

Verwenden Sie die Script-Funktionen GET_CONSOLE und GET_EVENT_INFO, um Informationen über aufgetretene CONS-, FILE- und Datenbankereignisse abzurufen. Beide Script-Funktionen haben die gleiche Syntax.

Syntax

GET_CONSOLE (Schlüsselwort[, Index])
GET_EVENT_INFO (Schlüsselwort[, Index])

Parameter

  • GET_CONSOLE
    Ruft Meldungsdaten ab, wenn Konsolenereignisse auftreten.
    (BS2000 und z/OS) Ruft die Konsolenmeldung ab
    (OS/400) Ruft Informationen aus einer Meldungs-Queue ab. Sie können die zu überwachende Meldungs-Queue in der INI-Datei des OS/400-Agent definieren. Weitere Informationen finden Sie unter Konsolenereignisobjekte (CONS).
  • GET_EVENT_INFO
    Ruft Informationen aus den Scripts von FILE-Ereignissen ab, in denen z/OS bestimmte Schlüsselwörter zur Verfügung stellt.
  • Schlüsselwort
    Definiert den Meldungsteil, der gelesen werden soll. Die Schlüsselwörter für die einzelnen Plattformen werden unten erklärt.
    Format: Format: AE Name, Script-Literal oder Script-Variable
    • ACCESS
      Zugriff auf die Datei
      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
      Zulässiger Wert:
      • CLOSE
        Schließt die Datei
    • ACTIVATIONSTATE
      Ruft den Adapterstatus ab
      Verfügbar für: SAP XI
      Zulässige Werte:
      • STARTED
      • STOPPED
    • ALERT_OPTION
      Wird abgerufen, falls ein SNA-Alarm erstellt und an die Meldung gesendet wird

      Verfügbar für:OS/400 und Windows
      Zulässige Werte:
      • DEFER
        Ein Alarm wird nach der lokalen Problemanalyse gesendet
      • IMMED
        Es wird sofort ein Alarm gesendet, wenn die Meldung gesendet wird. Für die Meldungs-Queue muss das Attribut, das Alarme zulässt, auf „*YES“ festgelegt sein
      • NO
        Es wird kein Alarm gesendet
      • UNATTEND
        Ein Alarm wird nur gesendet, falls das System im nicht überwachten Modus ausgeführt wird. Das Alarmstatus-Netzwerkattribut (ALERTS) lautet *UNATTEND.
    • CATEGORY
      Ruft die Ereigniskategorie ab
      Verfügbar für: Windows
    • CHANNEL
      Ruft den Kommunikationskanal ab
      Verfügbar für: SAP XI
    • DDNAME
      Ruft die DD-Beschreibung ab
      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
    • EVENT_ADDITIONAL_PARM
      Ruft zusätzliche Parameter von SAP Java Scheduler-Ereignissen ab
      Verfügbar für: SAP Java
    • EVENT_COUNTOFJOBS
      Ruft die Anzahl der ausgelösten SAP ABAP-Jobs ab
      Verfügbar für: SAP ABAP
    • EVENT_GUID
      Ruft die Instanznummer des SAP ABAP-Ereignisses ab
      Verfügbar für: SAP Java
    • EVENT_ID
      Ruft die Ereignis-ID der ABAP- und Java-Ereignisse ab
      Verfügbar für: SAP ABAP, SAP Java und Windows
    • EVENT_PARM
      Ruft SAP-Ereignisparameter von ABAP- und Java-Ereignissen ab
      Verfügbar für: SAP ABAP und SAP Java
    • EVENT_PROCESSSTATE
      Ruft den SAP ABAP-Verarbeitungsstatus ab
      Verfügbar für: SAP ABAP
    • EVENT_SERVER
      Ruft den SAP ABAP-Ereignisserver ab
      Verfügbar für: SAP ABAP
    • EVENT_STATE
      Ruft den SAP ABAP-Ereignisstatus ab
      Verfügbar für: SAP ABAP
    • EVENT_TYPE
      Ruft den SAP Java Scheduler-Ereignistyp ab
      Verfügbar für: SAP Java
    • FILENAME
      Ruft den Namen der Datei ab
      Verfügbar für: FILE-Ereignisse und automatische z/OS-FILE-Ereignisse
      (nur FILE-Ereignisse) Sie müssen die Prüfbedingungen von FILE-Ereignissen auf FILE_SIZE oder auf einen leeren Wert festlegen, unabhängig davon, ob sie mit FILE_STABLE oder FILE_CHANGEd und PATH_FILE_COUNT kombiniert sind, was mit FILE_STABLE oder FILE_CHANGED kombiniert werden muss. Weitere Informationen finden Sie unter Dateiereignisattribute.

      FILE-Ereignisse mit Platzhaltern geben Folgendes als Dateinamen zurück:
      • *ALL
        Falls die Option Alle Dateien müssen übereinstimmen ausgewählt ist
      • *ONE
        Falls die Option Eine Datei muss zutreffen nicht ausgewählt ist
    • FILESIZE
      Ruft die SIZE (Größe) der Datei ab
      Verfügbar für: FILE-Ereignisse
      (nur FILE-Ereignisse) Sie müssen die Prüfbedingungen von FILE-Ereignissen auf FILE_SIZE oder auf einen leeren Wert festlegen, unabhängig davon, ob sie mit FILE_STABLE oder FILE_CHANGEd und PATH_FILE_COUNT kombiniert sind, was mit FILE_STABLE oder FILE_CHANGED kombiniert werden muss. Weitere Informationen finden Sie unter Dateiereignisattribute.
       
    • ID
      Ruft die Meldungs-ID ab
      Verfügbar für: SAP XI
    • INFO_ACTION
      Ruft die Aktion ab
      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
      Zulässige Werte:
      • YES
        Ein Objekt wurde aktiviert
      • NO
        Es wurde kein Objekt aktiviert
    • INFO_TEXT
      Ruft den Namen des aktivierten Objekts ab
      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse 
    • INSERT
      Ruft einen bestimmten variablen Teil einer Meldung mit dem Parameter Index ab
      Verfügbar für: OS 400 und Windows
    • INSERT_COUNT
      Bestimmt die Anzahl der abzurufenden variablen Meldungsteile
      Verfügbar für: OS 400 und Windows
    • INSERT_ID
      Ruft die Identifikation des Jobs ab
      Verfügbar für:Automatische z/OS-FILE-Ereignisse und z/OS
    • INSERT_NAME
      Ruft die Identifikation des Jobs ab
      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse und z/OS
    • JOB_ABENDED
      Ruft den Endstatus des Jobs ab, der die Datei geschlossen hat
      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
      Zulässige Werte:
      • YES
        Der Job wurde nicht ordnungsgemäß beendet
      • NO
        Der Job wurde ordnungsgemäß beendet
    • JOB_ENDED
      Ruft den Endstatus des Jobs ab, der die Datei geschlossen hat
      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
      Zulässige Werte:
      • YES
        Der Job ist bereits beendet
      • NO
        Der Job wird noch ausgeführt
    • JOB_NAME
      Ruft den Namen des Jobs ab
      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse und z/OS
    • LPAR_NAME
      Ruft den LPAR-Namen ab
      Verfügbar für:Automatische z/OS-FILE-Ereignisse und z/OS
    • MEMGEN
      Ruft den Mitgliedsnamen oder die Generierungsnummer ab
      Verfügbar für:Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
    • MSG_DESCRIPTOR
      Beschreibt die Meldung als ein 16-Bit-Feld
      Verfügbar für:z/OS
      Werte:
      • Bit 01(entspricht  X'80')
        SYSTEM_FAILURE
      • Bit 02 (entspricht X'40')
        IMMEDIATE_ACTION
        Sofortmaßnahmen erforderlich
      • Bit 03 (entspricht X'20')
        EVENTUAL_ACTION
        Handlungsbedarf
      • Bit 04 (entspricht X'10')
        SYSTEM_STATUS
      • Bit 05 (entspricht X'08')
        IMMEDIATE_COMMAND
        Sofortige Befehlsantwort
      • Bit 06 (entspricht X'04')
        JOB_STATUS
      • Bit 07 (entspricht X'02')
        APPLICATION
        Anwendungsprogramm/Prozessor
      • Bit 08 (entspricht  X'01')
        OUT_OF_LINE
      • Bit 09 (entspricht  X'80')
        OPERATOR_REQUEST
      • Bit 10 (entspricht  X'40')
        TRACK_COMMAND_R
        Verfolgen der Befehlsantwort
      • Bit 11 (entspricht  X'20')
        CRITICAL_ACTION
        Kritische Maßnahme
      • Bit 12 (entspricht  X'10')
        IMPORTANT_INFO
      • Bit 13 (entspricht  X'08')
        PREVIOUSLY_AUTO
        Bisher automatisiert
      • Bit 14 (entspricht  X'04')
        Reserviert
      • Bit 15 (entspricht  X'02')
        Reserviert
      • Bit 16 (entspricht  X'01')
        R
        eserviert
    • MSG_FILE_LIBRARY
      Name der Bibliothek, welche die Meldungsdatei, oder die vom Sendeprogramm verwendeten Werte *CURLIB oder *LIBL enthält
      Verfügbar für: OS/400
    • MSG_FILE_NAME
      Name der Meldungsdatei, welche die empfangene Meldung enthält
      Verfügbar für: OS/400
    • MSG_ID
      Meldungs-ID der empfangenen Meldung. Beim Empfang einer improvisierten Meldung wird ein Leerzeichen zurückgegeben.
      Verfügbar für: OS/400
    • MSG_KEY
      Meldungsschlüssel der empfangenen Meldung. Der Schlüssel ist ein vierstelliger Wert im hexadezimalen Format X'xxxxxxxx'
      Verfügbar für: OS/400
    • MSG_LEVEL
      Dringlichkeitsstufe der Meldung (16-Bit-Feld)

      Verfügbar für: z/OS
      Werte:
      • Bit 01(entspricht  X'80')
        WTOR
      • Bit 02 (entspricht X'40')
        IMMEDIATE_ACTION
      • Bit 03 (entspricht X'20')
        CRITICAL_ACTION
        Kritische Maßnahme
      • Bit 04 (entspricht X'10')
        EVENTUAL_ACTION
        Handlungsbedarf
      • Bit 05 (entspricht X'08')
        INFO
        Information
      • Bit 06 (entspricht X'04')
        BROADCAST
      • Bit 07 (entspricht X'02')
        Reserviert
      • Bit 08 (entspricht  X'01')
        Reserviert
      • Bit 09 (entspricht  X'80')
        Reserviert
      • Bit 10 (entspricht  X'40')
        Reserviert
      • Bit 11 (entspricht  X'20')
        Reserviert
      • Bit 12 (entspricht  X'10')
        Reserviert
      • Bit 13 (entspricht  X'08')
        Reserviert
      • Bit 14 (entspricht  X'04')
        Reserviert
      • Bit 15 (entspricht  X'02')
        Reserviert
      • Bit 16 (entspricht  X'01')
        Reserviert
    • MSG_LIBRARY_USED
      Tatsächlicher Name der Bibliothek, die verwendet wurde, um die Meldung zu senden. Die Bibliothek kann Anweisungen enthalten, die andere überschreiben. Daher kann sich die Bibliothek von der Bibliothek unterscheiden, in der die Meldung tatsächlich gespeichert wird.
      Verfügbar für: OS/400
    • MSG_MISC
      Verschiedene zusätzliche Meldungsinformationen (16-Bit-Feld).
      Verfügbar für: OS/400
      Werte:
      • Bit 01(entspricht  X'80')
        DISPLAY_UD_MSG
        Zeigt UD-Meldungen an
      • Bit 02 (entspricht X'40')
        DISPLAY_ONLY_UD_MSG
      • Bit 03 (entspricht X'20')
        QUEUE_BY_ID_ONLY
      • Bit 04 (entspricht X'10')
        QUEUE_BY_AUTO
        Queue nach Automatisierung
      • Bit 05 (entspricht X'08')
        QUEUE_BY_HARDCOPY
      • Bit 06 (entspricht X'04')
        Reserviert
      • Bit 07 (entspricht X'02')
        Reserviert
      • Bit 08 (entspricht  X'01')
        Reserviert
      • Bit 09 (entspricht  X'80')
        ECHO_OPERATOR_CMD
        Echo-Operatorbefehl
      • Bit 10 (entspricht  X'40')
        ECHO_INTERNAL_CMD
        Interner Echo-Befehl
      • Bit 11 (entspricht  X'20')
        RESULT_OF_WTL_MACRO
      • Bit 12 (entspricht  X'10')
        Reserviert
      • Bit 13 (entspricht  X'08')
        Reserviert
      • Bit 14 (entspricht  X'04')
        Reserviert
      • Bit 15 (entspricht  X'02')
        Reserviert
      • Bit 16 (entspricht  X'01')
        Reserviert
    • MSG_SEVERITY
      Schweregrad der empfangenen Meldung

      Verfügbar für: OS/400
      Zulässige Werte: 0–99
    • MSG_TEXT
      Meldungstext (Standardwert)

      Verfügbar für: BS2000, z/OS und OS/400
    • MSGNR
      Meldungsnummer

      Verfügbar für: BS2000
    • MSGTYPE, MSGTYP
      Ruft den Meldungstyp ab
      Verfügbar für: BS2000 und OS/400
      Zulässige Werte:
      (insbesondere für OS/400)
      • 01
        Beendigung
      • 02
        Diagnose
      • 04
        Information
      • 05
        Anfrage
      • 06
        Kopie für den Absender
      • 08
        Anfrage
      • 10
        Anfrage mit Bedienerführung
      • 14
        Benachrichtigung (Ausnahme behandelt)
      • 15
        Abbruchmeldung (Ausnahme behandelt)
      • 16
        Benachrichtigung (Ausnahme nicht behandelt)
      • 17
        Abbruchmeldung (Ausnahme nicht behandelt)
      • 21
        Antwort, Gültigkeit nicht geprüft
      • 22
        Antwort, Gültigkeit geprüft
      • 23
        Antwort, Standardmeldung verwendet
      • 24
        Antwort, Standardmeldung des Systems verwendet
      • 25
        Antwort, aus der Antwortliste des Systems
    • OS_NAME
      Name des Betriebssystems in der von IBM definierten Konsolenmeldung. Derzeit ist dieser Name immer MVS

      Verfügbar für: z/OS
    • PARTY
      Partner

      Verfügbar für: SAP XI
    • PROCESSID
      Aufgabennummer (TSN) in der Konsolenmeldung

      Verfügbar für: BS2000
    • PROGRAM_NAME
      Programmbeschreibung

      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
    • REPLY_ID
      Antwortkennung der Konsolenmeldung.

      Verfügbar für: z/OS
    • RESULT
      Gibt an, ob die Bedingungen von Dateisystemereignissen mit den Prüfungen FILESIZE oder PATH_FILE_COUNT erfüllt wurden.

      Verfügbar für: FILE-Ereignisse
      (nur FILE-Ereignisse) Sie müssen die Prüfbedingungen von FILE-Ereignissen auf FILE_SIZE oder auf einen leeren Wert festlegen, unabhängig davon, ob sie mit FILE_STABLE oder FILE_CHANGEd und PATH_FILE_COUNT kombiniert sind, was mit FILE_STABLE oder FILE_CHANGED kombiniert werden muss. Weitere Informationen finden Sie unter Dateiereignisattribute.
      Zulässige Werte:
      • Y
        Die Bedingung wurde erfüllt.
      • N
        Die Bedingung wurde nicht erfüllt
      RESULT1
      Ermöglicht den Zugriff auf das SQL-Abfrageergebnis für "Value 1
      ". Geben Sie in Index die Spaltennummer an, deren Wert gelesen werden soll.
      Wichtig! Bei einem Datenbankereignis werden nur die ersten 10 Spalten gelesen. Spalteninhalte, die 255 Zeichen überschreiten, werden abgeschnitten. Der Wert " " wird zurückgegeben, wenn Sie versuchen, auf eine nicht vorhandene Spalte zu zugreifen.

      Verfügbar für: Datenbankereignisse
    • RESULT2
      Ermöglicht den Zugriff auf das SQL-Abfrageergebnis für "Value 2
      ". Geben Sie in Index die Spaltennummer an, deren Wert gelesen werden soll.
      Wichtig! Bei einem Datenbankereignis werden nur die ersten 10 Spalten gelesen. Spalteninhalte, die 255 Zeichen überschreiten, werden abgeschnitten. Der Wert " " wird zurückgegeben, wenn Sie versuchen, auf eine nicht vorhandene Spalte zu zugreifen.

      Verfügbar für: Datenbankereignisse
    • RETCODE
      Rückgabewert des Jobs im konvertierten Format. Weitere Informationen finden Sie unter Rückgabewerte von z/OS-Jobs

      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
    • RETCODE_STATE
      Filterspezifikation für den Rückgabewert

      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
      Zulässige Werte:
      • Y
        Es wurde ein Filter für den Rückgabewert festgelegt.
      • N
        Der Rückgabewert ist für die Ereignisauslösung nicht relevant
    • SEND_JOB
      Name des Jobs, der zum Senden der empfangenen Meldung verwendet wurde

      Verfügbar für: OS/400
    • SEND_JOB_NUMBER
      Nummer des Jobs, der zum Senden der empfangenen Meldung verwendet wurde

      Verfügbar für: OS/400
    • SEND_USER_PROFILE
      Name des Benutzerprofils, das zum Senden der empfangenen Meldung verwendet wurde

      Verfügbar für: OS/400
    • SERVICE
      Service

      Verfügbar für: SAP XI und automatische z/OS-FILE-Ereignisse
    • SMS_MANAGEMENT_CLASS, SMS_DATA_CLASS, SMS_STORAGE_CLASS
      Name der Klasse

      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
    • SOURCE
      Quelle des Ereignisses

      Verfügbar für: Windows
    • STATE
      Status

      Verfügbar für: SAP XI
      Zulässige Werte:
      • *
      • ERROR
      • OK
      • INACTIVE
      • UNKNOWN
      • UNREGISTERED
    • STEP_NAME
      Name des Jobsteps

      Verfügbar für: Automatische z/OS-FILE-Ereignisse
    • SYS_NAME
      Benutzerdefinierter Systemname

      Verfügbar für: z/OS, automatische z/OS-FILE-Ereignisse
    • SYSPLEX_NAME
      SYSPLEX-Name

      Verfügbar für: z/OS, automatische z/OS-FILE-Ereignisse
    • TIMESTAMP
      Datum und Zeitpunkt der Konsolenmeldung
      Verfügbar für: BS2000, z/OS, OS/400, SAP ABAP, SAP Java, Windows, FILE-Ereignisse, automatische z/OS-FILE-Ereignisse
      (nur FILE-Ereignisse) Sie müssen die Prüfbedingungen von FILE-Ereignissen auf FILE_SIZE oder auf einen leeren Wert festlegen, unabhängig davon, ob sie mit FILE_STABLE oder FILE_CHANGEd und PATH_FILE_COUNT kombiniert sind, was mit FILE_STABLE oder FILE_CHANGED kombiniert werden muss. Weitere Informationen finden Sie unter Dateiereignisattribute.
    • TYPE
      Art des Ereignisses

      Verfügbar für: Windows
      Zulässige Werte:
      • I
        Information
      • W
        Warnung
      • E
        Fehler
      • S
        Erfolgsüberwachung
      • F
        Fehlschlag-Überwachung
    • USER
      Benutzer

      Verfügbar für: Windows
  • Index
    (Optional) Kann nur zusammen mit einem der folgenden Schlüsselwörter verwendet werden:
    • INSERT
      Ermöglicht den Zugriff auf die 16-Bit-Felder einer z/OS-Konsolenmeldung und auf den variablen Teil (Insert) eines OS/400-Meldungstexts.
    • RESULT1
      Gibt die Spaltennummer der SQL-Abfrage (Datenbankereignis) zurück
    • RESULT2
      Gibt die Spaltennummer der SQL-Abfrage (Datenbankereignis) zurück
    • MSG_DESCRIPTOR
    • MSG_LEVEL
    • MSG_MISC
    Format: Script-Literal, Nummer oder Script-Variable
    Standard: 1

Plattformspezifische Besonderheiten

  • z/OS:
    Die Schlüsselwörter MSG_DESCRIPTOR, MSG_LEVEL und MSG_MISC stellen spezielle Funktionen dar. Es handelt sich um 16-Bit-Felder, von denen jedes einzelne Bit eine bestimmte Bedeutung hat. Sie können jedes Bit mit dieser Script-Funktion abfragen. Dazu können Sie dem Bit einen Wert oder eine Konstante mit Index geben. Der von dieser Script-Funktion zurückgegebene Wert ist „1“ (Bit ist festgelegt) oder „0“ (Bit ist nicht festgelegt).

  • OS/400
    Mit INSERT_COUNT als Schlüsselwort kann die Anzahl der variablen Teile einer Meldung in einer OS/400-Meldung festgelegt werden. Mit INSERT als Schlüsselwort und der Angabe des Index kann auf einen bestimmten variablen Teil einer Meldung zugegriffen werden. Ohne Index gibt die Funktion den ersten variablen Teil einer Meldung zurück.

Beispiele

Die Funktion GET_CONSOLE wird verwendet, um die Aufgabennummer (TSN) des Prozesses abzurufen, der das Ereignis ausgelöst hat.

: SET   &PROCESS_ID# = GET_CONSOLE (PROCESSID)

Im zweiten Beispiel wird die Anzahl der variablen Teile des Meldungstexts (Einfügungen) einer OS/400-Meldung bestimmt. Anschließend wird eine Prozessschleife ausgeführt, bei der alle Einfügungen in den Aktivierungsreport geschrieben werden.

: SET   &COUNT# = GET_CONSOLE ( "INSERT_COUNT ")
:
SET   &IDX# = 1
:
WHILE   &COUNT# > 0
:   
SET   &INSERT# = GET_CONSOLE ( "INSERT ", &IDX# )
:   
SET   &HELP# = FORMAT ( &IDX# , "000" )
:   
PRINT   "INSERT[&HELP#] = '&INSERT#'"
:   
SET   &IDX# = ADD ( &IDX# , 1)
:   
SET   &COUNT# = SUB ( &COUNT# , 1)
:
ENDWHILE

Die folgenden Zeilen werden im Aktivierungsreport protokolliert:

20220110/235011.000 - U0020408 INSERT[001] = 'QPFRMON'
20220110/235011.000 - U0020408 INSERT[002] = 'QPGMR'
20220110/235011.000 - U0020408 INSERT[003] = '007982'
20220110/235011.000 - U0020408 INSERT[004] = '23:48:43'
20220110/235011.000 - U0020408 INSERT[005] = '20/01/01'
20220110/235011.000 - U0020408 INSERT[006] = '0'

Im dritten Beispiel wird eine Komponente der Konsolenmeldung in z/OS abgerufen. Auf Bit 03 des Schlüsselworts MSG_DESCRIPTOR wird zugegriffen. Bit 03 wird entweder als Wert oder als Konstante angegeben.

: SET   &RET# = GET_CONSOLE ( "MSG_DESCRIPTOR ", 3)

: SET   &RET# = GET_CONSOLE ( "MSG_DESCRIPTOR ", "EVENTUAL_ACTION" )

Im folgenden Beispiel sehen Sie einen Script-Auszug, worin der Dateiname abgerufen und der Dateiinhalt zeilenweise gelesen wird.

: SET   &FILE_NAME# = GET_EVENT_INFO (FILENAME)
:
SET   &HND# = PREP_PROCESS_FILE ( "MVSHOST" , &FILE_NAME# )

Im fünften Beispiel werden die Werte einer SQL-Abfrage für „Value 1“ in einem Datenbankereignis gelesen.

SQL-Ergebnisse:

Nachname: Smith
Vorname: John
Ort: Seattle

Der Vorname wird wie unten gezeigt abgerufen:

: SET   &First name# = GET_EVENT_INFO (RESULT1, 2)

Die folgende Zeile liefert den Standort:

: SET   &Location# = GET_EVENT_INFO (RESULT1, 3)

Siehe auch: