TRACE
Verwenden Sie die Script-Funktion TRACE, um Werte in eine Trace-Datei auszugeben. Die Trace-Ausgabe wird in die Datei geschrieben, die im Abschnitt [TRACE] der INI-Datei der Automation Engine angegeben ist, siehe Automation Engine.
Wichtig! Diese Skriptfunktion dient nur zu Diagnosezwecken. Die von Ihnen gewählte Trace-Ebene kann in kurzer Zeit riesige Datenmengen generieren und dies kann die Systemleistung erheblich beeinträchtigen. Verwenden Sie sie, wenn das Support-Team Sie ausdrücklich dazu anweist. Der Ihnen zugeteilte Support-Mitarbeiter weiß, welche Werte eingestellt werden müssen, um die erforderlichen Daten mit einem Minimum an Systemauswirkungen zu sammeln.
Weitere Informationen finden Sie unter Diagnose-Tools: Logs und Traces.
Syntax
TRACE (Trace-Option, Trace-Ausgabe)
Parameter
-
Trace-Option
Gibt an, welcher Typ von Informationen in den Trace geschrieben werden soll.
Format: Script-Variable oder Zahl
Zulässige Werte:
-
1 TCP/IP
-
2 Datenbank
-
3 FileTransfer
-
4 Srcall
-
5 Memio
-
6 JCL
Für Automation Engine-Prozesse bedeutet dieser Wert Rest-Tracing für REST-Prozesse und JCL für alle anderen Prozesse.
-
7 Memsv
-
8 SNMP
-
9 Zuxml
-
10 Cache
-
11 Reporting
-
12 Ucds
-
13 Xscript
-
14 global
-
15 Intern
-
16 Minimal
-
-
Trace-Level
Detail-Level für Ihren Trace.
Zulässige Werte: Die zulässigen Werte hängen von der gewählten Trace-Option ab. In der folgenden Tabelle werden die Trace-Ebenen jeder Trace-Option erläutert:
Trace-Option Erklärung der Trace-Ebene 1 TCP/IP 1 = XRO, Login
2 = Berechnung der HOSTG-timerperiod, filescan-Agent
3 = Kalenderberechnung, Mailversand
4 = Erweiterte Kalenderberechnung
5 = FT-Verbindungen
6 = Kalender-Cache
7 = SMTP
9 = Max. Ausgabe
2 Datenbank 1 = SQL
2 = Opcodes
3 = Bind-Parameter
4 = Datenbereiche
9 = Max. Ausgabe
3 FileTransfer 1 = Generierung des FT-Namens
2 = Zusätzliche FT-Informationen
9 = Trace von FT_ASYNC_QUIT
4 Srcall 1 = Aufruf von Server-Routinen
2 = Server-Schnittstelle
3 = Eingabespeicher
4 = Lokaler Speicher
5 Memio 1 = Speicherverwaltung
2 = Erweiterte Speicherverwaltung
8 = Interne MQBUSY-Tabelle
9 = Interne Speicherbereiche
6 JCL Für REST-Prozesse
1 = HTTP-Header und -Inhalte
2 = Anmeldeinformationen
9 = Max. Ausgabe
Für JCL (WPs, CPs, JWPs, JCPs)
1 = Generierte JCL
2 = Eingabe- und Ausgabeparameter
5 = Eingabe- und Ausgabeparameter (binär)
9 = Generierte JCL (Bytecode)
7 Memsv 1 = ZUMEMSV OPEN/CLOSE
2 = ZUMEMSV PUT/GET
6 = FOREACH MEMSV
8 SNMP 2 = BLKCHNG, COCHNG
9 = Max. Ausgabe
9 Zuxml 1 = Call
2 = Error
3 = Exec
4 = Recovery
5 = Call+Error
6 = Call+Exec
7 = Call+Recovery
8 = Call+Error+Recovery
9 = Call+Exec+Recovery
10 Cache 1 = Einfügen/Suchen
2 = Statistik
11 Reporting 1 = Optionale Reports (mit JCL-Trace-Flag größer als 1) oder Trace-Schreiben in die Variablentabelle (mit MEMSV-Trace-Flag größer als 1)
2 = Trace-Aktualisierung der Variablentabelle (Verwendung mit MEMSV-Trace-Flag größer als 1)
3 = Trace-Lesen aus der Variablentabelle (mit MEMSV-Trace-Flag größer als 1)
4 = Trace-Abschnitte beim Auflösen von Variablen
12 Ucds 1 = UC_SEND
9 = Max. Ausgabe
13 Xscript 1 = xload
2 = xreq
4 = actprint
5 = Syntax speichern/wiederherstellen
9 = Max. Ausgabe
14 global 9 = Max. Ausgabe 16 Minimal 1 = Minimaler Trace
2 = REGEN, FORECAST
3 = COC_Abend, Job aktivieren
-
Format: Script-Variable oder Zahl
-
Trace-Ausgabe
Jeder Text, der als Trace-Ausgabe dient
Format: Script-Literal oder Script-Variable
Rückgabewerte
-
0
Der Trace war erfolgreich
-
20208
Der Trace-Level liegt nicht im zulässigen Bereich
Beispiel
Im folgenden Beispiel wird ein Trace für den Inhalt einer Script-Variablen aktiviert. Der Trace ist erfolgreich, wenn in den Eigenschaften der Serverprozesse ein Datenbank-Trace mit mindestens einem von vier Trace-Levels aktiviert wurde.
: SET &NUMBER# = 10
: SET &RET# = TRACE (2,4, "Die variable NUMBER hat den Wert: &NUMBER#" )
Siehe auch: