Sync (SYNC)
Sync-Objekte helfen dabei, die Verarbeitung von mehreren ausführbaren Objekten zu koordinieren. Dabei kommen Synchronisierungsmechanismen auf Auslastungsbasis zum Einsatz, mit denen Sie auf Basis ihres Verbrauchs bestimmten Prozessen logische Ressourcen zuweisen können. Durch den Verbrauch und die Freigabe dieser Ressourcen können sie den Prozessfluss steuern.
Sie verwenden Sync-Objekte, um Status und Statusübergänge zu definieren, die Sie mit Aktionen und (optional) mit Werten verknüpfen. Diese Definitionen steuern, wann und wie ausführbare Objekte verarbeitet werden. Dann weisen Sie das Sync-Objekt jenen ausführbaren Objekten zu, die Sie auf diese Art steuern möchten. Ein Sync-Objekt kann beliebig vielen anderen Objekten zugewiesen werden. Sobald die ausführbaren Objekte aktiviert sind, prüft das System den aktuellen Zustand des Sync-Objekts. Je nachdem, welche Aktion (und falls gesetzt, Wert) dem Zustand zugewiesen wurde, wird das ausführbare Objekte verarbeitet oder nicht.
Beispiel
Mit Sync-Objekten können Sie Fälle wie diese besser in den Griff bekommen:
- Zwei Prozesse in Ihrer Organisation sind vollkommen unabhängig voneinander. Sie haben zwei Workflows, die ebenfalls unabhängig voneinander laufen, erstellt, um sie zu automatisieren. Diese Prozesse teilen sich jedoch einen Job, der daher in beide Workflows eingebunden ist. Der Job soll nur dann in einem Workflow gestartet werden, wenn er im anderen bereits beendet wurde.
- Sie möchten verhindern, dass zu viele Prozesse gleichzeitig auf die Datenbank zugreifen, möchten aber trotzdem an der Just-in-time-Ausführung festhalten.
Siehe auch Beispiele für Sync-Objekte.
Hinweis: Im Mandant 0 erstellte Sync-Objekte sind für alle Mandanten verfügbar.
Objektklasse: Aktives Objekt
Objekttyp/Kurzform: SYNC
Sync-Objekte definieren
Sie definieren zuerst den Startzustand eines Sync-Objekts und bestimmen den Folgestatus, den es annehmen soll, sobald der erste erreicht wurde. Die Werte werden erst Zuständen und danach Aktionen zugeordnet. Dadurch werden die benötigten Abhängigkeiten bestimmt:
-
Klicken Sie in der Perspektive "Process Assembly" auf Objekt hinzufügen. Wählen Sie im Dialogfeld Objekt hinzufügen die Option Sync aus. Weitere Informationen zum Hinzufügen von Objekten finden Sie unter Hinzufügen von Objekten.
Eine Definition eines Sync-Objekts besteht aus den folgenden Seiten:
-
Standardseiten, die unabhängig von dem von Ihnen definierten Objekttyp zu jeder Zeit verfügbar sind:
- Die hier beschriebene, objektspezifische Seite.
-
-
Geben Sie im Dialogfeld Objektname den Namen des neuen Objekts ein. Wählen Sie ihn mit Bedacht aus. Weitere Informationen finden Sie unter Best Practices: Namenskonventionen für Objekte.
-
Klicken Sie auf OK, um die Objektdefinitionsseiten zu öffnen.
-
Definieren Sie im Abschnitt Zustandsdefinition die Zustände, die das Sync-Objekt annehmen kann.
- Geben Sie im ersten Eingabefeld einen Zustand ein.
- Optional können Sie eine kurze Beschreibung eingeben, die Ihnen bei einer späteren Zuweisung des Objekts hilft, den Zweck dieses Zustands zu identifizieren.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, um den Zustand in die untenstehende Liste einzufügen.
- Um den Eintrag zu bearbeiten, klicken Sie darauf und Sie gelangen in den Bearbeitungsmodus, zum Beispiel:
-
- Klicken Sie nach dem Ändern auf die Symbole auf der rechten Seite, um die Änderungen zu bestätigen oder zu verwerfen, oder um den Eintrag aus der Liste zu entfernen.
-
Optional können Sie den Zuständen im Abschnitt Standard/Aktuelle Einstellungen Werte zuweisen. Die Ausführung der unten definierten Aktionen hängt dann von den Werten ab, die den Zuständen zugewiesen wurden.
- Wählen Sie einen Eintrag aus der Drop-down-Liste Zustand aus. Sie finden darin alle Zustände, die Sie zuvor hinzugefügt haben.
- Verwenden Sie das Spin-Steuerelement oder geben Sie den Wert ein, den Sie dem ausgewählten Zustand zuordnen möchten.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren, um den aktuellen Zustand und Wert des Sync-Objekts anzuzeigen.
-
Im Abschnitt Aktionsdefinition legen Sie die Aktionen fest, die ein ausführbares Objekt aufrufen kann, und erstellen Abhängigkeiten, die bestimmen, wann sie aufgerufen werden können.
- Klicken Sie auf die erste Zeile der Spalte Aktionsname und geben Sie den Namen der Aktion ein. Wählen Sie kurze, deskriptive Namen, die Sie leicht wiedererkennen, wenn Sie das Sync-Objekt anderen Objekten zuordnen.
- Wählen Sie in der Spalte Zustand jenen Zustand aus, den das Sync-Objekt haben muss, damit diese Aktion ausgeführt wird.
- In der Spalte Wert können Sie dieser Kombination aus Aktion und Zustand einen Wert zuweisen (müssen dies aber nicht tun).
- Öffnen Sie die Dropdown-Liste, um einen Vergleichsoperator auszuwählen und den Wert zu bestimmen.
- Legen Sie in Status ändern in fest, was geschehen soll, wenn die Aktion den soeben eingegebenen Zustand und Wert erreicht hat. Hierfür wählen Sie einen Zustand aus der Dropdown-Liste aus.
- Weisen Sie dieser Kombination aus Aktion und Zustand einen Wert zu.
- Speichern Sie das Objekt.
- Sie können es nun anderen ausführbaren Objekten unter Allgemein > Seite "Sync" zuordnen.
-
Speichern Sie das Objekt.
Nachdem Sie Sync-Objekte definiert und zugeordnet haben, können Sie die ausführbaren Objekte, die davon betroffen sind, überprüfen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Sync-Objekt in der Liste Explorer in der Perspektive Process Assembly und wählen Sie Monitoring > Sync-Monitor öffnen aus.
Siehe auch: