JMX-Jobs
Wenn Ihr Automic Automation-System über den Java EE/JMX-Agent mit JMX integriert ist, können Sie JMX-Jobs verwenden, um Scripts auf JMX-Plattformen auszuführen. Der JMX-Agent interpretiert und transformiert die Befehle, die er vom Mandanten erhält, damit JMX diese versteht.
Voraussetzungen:
- Der JMX-Agent ist aktiv.
- Der JMX-Agent ist dem Job auf der Seite Attribute zugewiesen.
- Dem Job ist ein Login (LOGIN) zugewiesen, das die Anmeldeinformationen für die Anmeldung beim JMX-System enthält.
JMX-Jobs definieren
Eine JMX-Jobdefinition besteht aus den folgenden Seiten:
- Standardseiten, die unabhängig von dem von Ihnen definierten Objekttyp zu jeder Zeit verfügbar sind:
- Für ausführbare Objekte sind immer die folgenden zusätzlichen Seiten verfügbar:
Definieren der Prozessseiten in Jobs
Hinweis: JMX-Jobs haben eine zusätzliche Seite Child Post Process. Sie erstellen die Logik der Child-Prozesse auf dieser Seite.
- Die Seite Attribute definieren
- Registrieren von externen Ausgabedateien
- Die Seite "Variablen" definieren
- Definieren der Seite "PromptSets"
- Definieren der Seite "Rollback"
- Die hier beschriebene JMX-Seite.
Definieren von JMX-Jobs: Abschnitt "Servereinstellungen"
-
MBean-Server: Lokale Java-VM
Wählen Sie diese Option, wenn sich der MBean-Server auf demselben Rechner wie der JMX-Agent befindet und wählen Sie dann aus der Dropdownliste Server-Verbindung den gewünschten Server aus.
Folgende Optionen sind verfügbar:
-
Benutze vorhandenen MBean-Server
Wenn Sie diese Option wählen, wird automatisch ein beliebiger MBean-Server abgerufen.
Die Option Erzeuge neue Instanz, falls nicht vorhanden wird angezeigt.
-
MBean-Server angeben
Wählen Sie diese Option, um festzulegen, welcher Agent die JMX-Jobs verarbeiten soll. Geben Sie hierfür den Agenten in das Feld Agent ID ein. Er kann bis zu 20 Zeichen lang sein.
-
Via JNDI
Wählen Sie diese Option, wenn die Verbindung zu einem lokalen MBean-Server hergestellt wird, der sich in einem SAP Java EE-Server befindet.
Geben Sie im angezeigten Feld Objektname den Namen des aufzurufenden Objekts ein. Er kann bis zu 22 Zeichen lang sein.
-
-
MBean-Server: Remote Java-VM
Wählen Sie diese Option, wenn sich der MBean-Server auf einem anderen Rechner als der JMX-Agent befindet, und richten Sie ihn mithilfe der folgenden Optionen ein:
-
Initial Context Factory
Je nach Anbieter des MBean-Servers müssen Sie hier ggf. einen Wert eingeben.
-
Server URL
URL zum Rechner, auf dem sich der MBean-Server befindet.
-
Definieren von JMX-Jobs: Abschnitt "Job-Report"
Informationen zum Abschnitt Job-Report finden Sie unter Job-Reports.
Definieren von JMX-Jobs: JMX-Kommandos
JMX-Jobs enthalten Sätze von vordefinierten Kommandos. Ein Kommando ist eine Gruppe von SQL-spezifischen Strings oder Funktionen. Sie erstellen die Logik eines JMX-Jobs auf seiner Seite Prozess, indem Sie dort Kommandos hinzufügen. Die Seite Prozess von JMX-Jobs enthält eine zusätzliche Ansicht namens Formulare – eine intuitive und benutzerfreundliche Methode zum Darstellen der Werte in einem bestimmten Kommando. Die Formularansicht eines Befehls kann Dropdown-Listen, Eingabefelder, Optionsfelder usw. enthalten. Weitere Informationen finden Sie unter Definieren der Prozessseiten in Jobs und Verständnis der Formularansicht auf der Prozessseite.
JMX-Jobs mit Oracle erstellen
- Wählen Sie Remote Java VM aus.
- Geben Sie weblogic in das Feld Initial Context Factory ein.
- Geben Sie die URL im folgenden Format ein:
t3://Name des Weblogic-Servers:Port des Weblogic-Servers
JMX-Jobs mit IBM WebSphere erstellen
Jobs unter Verwendung des RMI-Connectors zu erstellen:
- Wählen Sie Remote Java VM aus.
- Tragen Sie unbedingt im Feld Initial Context Factory die Bezeichnung websphere ein.
- Geben Sie die URL im folgenden Format ein:
Hostname von WebSphere: Port von BOOTSTRAP_ADDRESS
Um Jobs unter Verwendung des SOAP-Connectors zu erstellen, d. h. WebSphere mit aktivierter Verwaltungssicherheit:
- Wählen Sie Remote Java VM aus.
- Tragen Sie unbedingt im Feld Initial Context Factory die Bezeichnung websphere ein.
Wichtig! Ab WebSphere Version 7 ist es möglich, im Abschnitt [WEBSPHERE] INI-Datei keine Einstellungen vorzunehmen. Tragen Sie in diesem Fall unbedingt im Feld Initial Context Factory die Bezeichnung websphere soap ein.
- Geben Sie die URL im folgenden Format ein:
Host-Name des WebSpheres:SOAP-Ports
Die Portnummer ermitteln Sie wie folgt:
- Melden Sie sich an der Administrationskonsole an.
- Klicken Sie auf Server -> Anwendungsserver.
- Klicken Sie dann auf Ihren Server.
- Wählen Sie Übertragungen > Ports.
Verwenden Sie in der URL die Portnummer, die hier vermerkt ist. Der Standardwert des SOAP-Ports ist 8880
- Kehren Sie zur Automic Web Interface zurück und geben Sie die drei Kennwörter im Login-Objekt des Jobs an: Benutzer, Keystore und Truststore.
Wichtig! Der SOAP Connector muss natürlich aktiviert sein. Als Port ist hierfür in der Regel 8880 vorgesehen.
JMX-Jobs mit JBoss erstellen
- Wählen Sie Lokale Java VM.
- Wählen Sie Benutze vorhandenen MB-Server
Das Aktivieren der Option Erzeuge neue Instanz, falls nicht vorhanden ist nicht erforderlich.
JMX-Jobs mit Oracle Container für Java EE erstellen
- Wählen Sie Remote Java VM aus.
- Tragen Sie oc4j im Feld Initial Context Factory ein.
- Geben Sie die URL im folgenden Format ein:
service:jmx:rmi://Host name of the Java EE server:port/oc4j
JMX-Jobs mit SAP NetWeaver erstellen
- Wählen Sie JNDI.
- Geben Sie unter Objektname jmx ein.
JMX-Jobs erstellen, wenn der JMX-Agent außerhalb eines Anwendungsservers läuft
- Wählen Sie Lokale Java VM.
- Die Unterpunkte Benutze vorhandenen MBean-Server und Erzeuge neue Instanz müssen beide aktiviert werden.
Siehe auch: